Ende der 1980er ist dann auch bei Mares das Plastkzeitalter ausgebrochen.


Fast alle Gehäuseteile sind aus einem grauen Kunststoff gefertigt.
Der ist mechanisch zwar erstaunlich belastbar, aber nicht sehr widerstandsfähig gegen sonstige Einflüsse.
Die hellen Verfärbungen am Schlauchanschluss müssen durch den Kontakt mit einer unverträglichen Chemikalie entstanden sein.
Einen Einfluss auf die Funktion haben sie jedoch nicht.

Nachdem man die kleine, rote Klammer an der Unterseite entfernt hat, lässt sich der Haltering des Membrandeckels abschrauben.

Unter der Membran liegt der Kipphebel mit der Einstellmutter.

Der Schlauchanschluss, auf der Außenseite, sitzt auf einem Kunststoffgewinde.

Darunter findet man den Ventilsitz.

Nun zeigt sich, wie gründlich die letzte Revision war, denn der Ventilsitz passt satt saugend in seine Bohrung.

Wenn sich etwas zu viel Gammel gebildet hat, wird die Demontage schwierig bis unmöglich.

Als letzter Ausweg bleibt nur noch mehr oder weniger sanfter Druck, von innen, auf den (3mm starken!) Ventilstift.

Mit dem nötigen Quäntchen Glück bekommt man den Ventilsitz aber heraus, und erreicht endlich das Ventil mit der Dichtfläche.